WachstumsMythos Warum Wachstum und Nachhaltigkeit unvereinbar sind

17Nov/120

Jahrestagung 2012 der Vereinigung für Ökologische Ökonomie

Im September dieses Jahres fand an der Universität Freiburg die Jahrestagung der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ) statt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter der Überschrift "Geld und Wachstum".

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung fand am 20. September eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Geld, Wachstum, Verschuldung, Finanzchaos – wer blickt noch durch?" statt, die seit einiger Zeit auch als Videomitschnitt auf Youtube zu finden ist. Auf dieser diskutierten Margrit Kennedy, Harald Spehl, “Mr. Dax” Dirk Müller und Helge Peukert, unter der Moderation von Dirk Löhr, über die ökonomischen und gesellschaftlichen Konsequenzen, eines auf Zins und Zinseszins, sowie der Geldschöpfung privater Banken basierenden Geldsystems.

20Okt/112

Crashkurs

Vor ein paar Tagen bin ich beim surfen im Internet irgendwie auf der Seite von Christopher Martenson gelandet, einem amerikanischen Wissenschaftler und Biologen, der sich in den letzten Jahren intensiv der Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung einer kleinen Lehrfilm-Reihe namens Crash Course gewidmet hat. In 20 kurzen Kapiteln beschreibt Martenson ein paar drängenden Fragen rund um unser aktuelles Wirtschaftssystem und seinen Verflechtungen mit der Umwelt (Energie und Ressourcen). Bekannt war mir sein Crash Course schon seit längerem, neu war für mich jedoch, dass die entsprechenden Videos nun auch in einige andere Sprachen übersetzt wurde, unter anderem auch ins Deutsche. Weil ich mich mit diesem Blog vorwiegend an ein deutschsprachiges Publikum richte, freue ich mich hierüber besonders.

Wer der Crash Course von Christopher Matenson noch nicht kennt, dem sei dieser hiermit wärmstens empfohlen. Zwar legt der Crash Course einen starken Fokus auf die aktuelle wirtschaftliche und politische Entwicklung in den USA, viele der grundsätzlich angesprochenen Themen betreffen jedoch die gesamte Menschheit.

In der deutschen Fassung lässt die Tonqualität zwar etwas zu wünschen übrig und streckenweise wirkt sie auch etwas hölzern und kommt etwas holprig daher, inhaltlich ist sie aber durchaus gelungen. Wer jedoch des englischen ausreichend mächtig ist und sich auch von den verwendeten Fachvokabular nicht abschrecken lässt, dem sei die englische Originalversion empfohlen.

Zur deutschen Version das Crash Course geht es HIER. Wer sich lieber die englische Originalversion ansehen will, findet diese ebenfalls auf dieser Seite. Einfach etwas runter scrollen und das entsprechende Kapitel in der gewünschten Sprache auswählen (bei der englischen Version entfällt die Einführung).